Content Filter

Viele Arbeitsplätze, Schulen und Hochschulen beschränken den Zugriff auf Websites und Online-Dienste in ihren Gebäuden. Dieses wird entweder mit einer speziellen Proxy getan, als auch mit Content-Filter (sowohl kommerzielle als auch freie Produkte sind verfügbar) oder mit einem Cache-Erweiterung Protokoll wie ICAP, Plug-In-Erweiterungen ermöglichen eine offene Caching-Architektur. Anfragen an das Internet müssen zunächst durch ein Outbound-Proxy-Filter passieren.

Web-Filter-Unternehmen bieten Datenbanken mit URL-Mustern (reguläre Ausdrücke) und zugehörigen Content Attributen. Diese Datenbank wird wöchentlich aktualisiert und kann ähnlich wie ein Virenschutz abonniert werden. Der Administrator konfiguriert dem Webfilter so, dass auf gewissen Inhalte nicht zugeriffen werden darf (z.B. Sport, Pornografie, Online-Shopping, Glücksspiele oder Social-Networking). Anfragen an verbotene URL´s werden sofort zurückgewiesen. Ist die angeforderte URL akzeptabel wird der Inhalt vom Proxy abgerufen.

Die meisten Web-Filterung Unternehmen nutzen Crawling-Roboter, diese bewerten den Inhalt der Website nach einer Wahrscheinlichkeit (z.B “Dieser Inhalt ist mit 70% iger Wahrscheinlichkeit Porno, 40% Sport und 30% Nachrichten”). Die daraus resultierende Datenbank wird dann durch die manuelle Arbeit auf der Grundlage von Beschwerden oder bekannter Mängel in den Content-Matching-Algorithmen korrigiert. Web-Filtering Proxies sind nicht in der Lage verschlüsselte Anfragen via SSL zu blocken. Als Folge dessen können User über einen anonymen HTTPS WebProxy surfen.

Somit sind Contentfilter nur etwas für unbedarfte Anwender.


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